Samstag, 20. Oktober 2012

Du hast den Farbfilm vergessen ...

... mein Michael!
Nein, so wie meinem Namensvetter 1975 von Nina Hagen vorgeworfen, geht es mir bestimmt nicht :-)



Aber was ist mit Schwarz/Weiß? Dieser Film scheint etwas vergessen zu sein. Obwohl er bei Fotografen nach wie vor sehr beliebt ist, scheint es sich noch nicht herumgesprochen zu haben, daß durch die Digital-Analog-Umwandlung ganz neue Möglichkeiten offenstehen.
Ich hatte die letzte Zeit u.a. dazu genutzt, das S/W-Portfolio einer Revision zu unterziehen. Dazu hatte ich bei Firstcall (die auch seltene Schätzchen führen) alles, was mir an S/W-Material sinnvoll erschien, bestellt. Das waren verschiedene Filme von Fuji, Kodak, Ilford, Kentmere, Rollei.
Nach ausgiebigen Testreihen habe ich mich entschlossen, den bisher verwendeten Ilford Delta 100 aus dem Programm zu nehmen und durch gleich zwei Filme zu ersetzen:
Kodak TMax 100
Ilford FP4

Im Test der Flachkristaller trat der Kodak gegen Fujis Acros 100 und Ilford Delta 100 an. Die Auswertung der Testbilder (4000-dpi-Scan) ergab keinen Unterschied, weder in der (eigentlich nicht vorhandenen) Körnigkeit noch in den Graustufen. Da ich ein Kodak-Fan bin, fiel die Wahl auf diesen.

Da ich mich auf ca. 100 ASA beschränken möchte, nahmen am Test der „kubischen“ Filme lediglich der Kentmere 100 und der FP4 teil. Hier gefiel mir das Korn des FP4 sehr. Eigentlich finde ich die Anmutung schöner als die glatten Flachkristaller.

Die Entwicklung erfolgt natürlich artgerecht: TMax in D74 Feinkornentwickler, FP4 in Rodinal. So bleiben die besonderen Filmeigenschaften optimal erhalten.

Ach ja, dann waren noch 2 Spezialitäten von Rollei: Ortho 25 (nach Agfa-Rezeptur) und der ATP 1.1 Hochauflösungsfilm. Mit beiden Filmen konnte ich keine zufriedenstellenden Resultate bekommen. Daher habe ich sie erstmal gedanklich zur Seite gelegt. Mit Sicherheit spiele ich damit in Zukunft aber noch herum.

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